UK's PFAS Plan

UK's PFAS Plan

Die britische Regierung hat diese Woche ihren PFAS-Plan veröffentlicht. Warum ist das wichtig?

Der neue PFAS-Plan der britischen Regierung (veröffentlicht am 3. Februar 2026) ist wichtig, weil er die erste nationale Strategie für den Umgang mit "ewigen Chemikalien" im gesamten Vereinigten Königreich ist und die Richtung für Regulierung, Überwachung und Industriepraktiken für die kommenden Jahre vorgibt.

Die Menschen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltgruppen werden aufmerksam.

1. PFAS sind ein großes Umwelt- und Gesundheitsproblem

PFAS (Per- und Polyfluoralkyl-Stoffe) werden oft als Chemikalien für die Ewigkeit" bezeichnet, weil sie sich nicht leicht abbauen lassen und über Jahrzehnte oder länger in Wasser, Boden, Wildtieren und menschlichen Körpern verbleiben können.

Sie werden häufig verwendet, weil sie hitze-, öl-, flecken- und wasserbeständig sind und in:

  • Antihaft-Kochgeschirr
  • wasserdichten Stoffen
  • Feuerlöschschaum
  • Lebensmittelverpackungen und Elektronik

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass einige PFAS der menschlichen Gesundheit, der Tierwelt und den Ökosystemen schaden können, weshalb die Regierungen weltweit damit beginnen, diese Stoffe stärker zu regulieren.

Der britische Plan beschreibt PFAS ausdrücklich als "eine der dringendsten chemischen Herausforderungen unserer Zeit".

2. Er schafft den ersten koordinierten nationalen Ansatz in Großbritannien

Bislang war die PFAS-Politik im Vereinigten Königreich auf verschiedene Regulierungsbehörden und Sektoren aufgeteilt. Der neue Plan bietet einen regierungsübergreifenden Rahmen, um:

  • die Quellen und Wege der PFAS-Verschmutzung zu verstehen
  • die Überwachung von Wasser, Boden, Wildtieren und Lebensmitteln zu verbessern
  • Verringerung der Exposition von Mensch und Umwelt

Die Strategie ist auf drei Säulen aufgebaut:

  • Verstehen der PFAS-Quellen
  • Bekämpfung der Kontaminationspfade
  • Verringerung der laufenden Exposition

Dies ist wichtig, weil PFAS-Kontaminationen oft diffus, lang anhaltend und teuer in der Sanierung sind, so dass die Regierungen in der Regel koordinierte langfristige Maßnahmen benötigen.

3. Er signalisiert zukünftige Regulierung (auch wenn sie nicht sofort streng ist)

Der Plan umfasst Schritte, die zu strengeren Kontrollen führen könnten, wie z. B:

  • Beratung über einen gesetzlichen Grenzwert für PFAS im Trinkwasser
  • nationale Überwachungsprogramme in Flüssen, Seen und Meeren
  • Bewertung von PFAS in Lebensmittelverpackungen
  • Zusammenarbeit mit der Industrie bei der Entwicklung sichererer Alternativen

Nach Ansicht von Experten bedeutet dies, dass britische Unternehmen im Laufe der Zeit mit mehr PFAS-Beschränkungen rechnen sollten, auch wenn sich der Plan zunächst auf die Forschung und das Sammeln von Fakten konzentriert.

4. Er ist politisch und international bedeutsam

Der Plan ist unter anderem deshalb bemerkenswert, weil er mit anderen Ländern verglichen wird. Einige Umweltgruppen sagen, er sei weniger streng als die EU-Vorschläge zur allgemeinen Abschaffung von PFAS, während die Regierung argumentiert, dass ein wissenschaftsbasierter Ansatz notwendig sei, da es für einige PFAS-Anwendungen (z. B. medizinische Geräte und saubere Energietechnik) noch keine sicheren Alternativen gebe. Dieses Spannungsverhältnis - Vorsorge vs. wirtschaftliche Praktikabilität - steht im Mittelpunkt der globalen PFAS-Debatten.

Fazit

Der britische PFAS-Plan ist wichtig, weil er:

  • PFAS als ein nationales Umwelt- und Gesundheitsproblem anerkennt
  • die erste koordinierte britische Strategie festlegt
  • den Grundstein für die zukünftige Regulierung und Überwachung legt
  • signalisiert, wie das Vereinigte Königreich ein Gleichgewicht zwischen industrieller Nutzung und Umweltschutz herstellen wird

Aus politischer Sicht handelt es sich eher um einen Anfangsrahmen als um eine endgültige Regelung. Umweltschützer behaupten vorhersehbar, dass sie bei weitem nicht weit genug geht, aber da sie nun fest auf der politischen Agenda steht, können wir erwarten, dass in Zukunft Maßnahmen ergriffen werden.

Was können wir also jetzt gegen PFAS tun?

Es ist schwierig, sich gegen etwas zu schützen, das so weit verbreitet und systemisch ist. Die britischen Wasserversorger arbeiten bereits an Systemen zur Reduzierung von PFAS im Leitungswasser, aber wenn Sie unterwegs sind, sollten Sie davon ausgehen, dass das Wasser in Flüssen, Bächen und Seen hohe Werte enthalten könnte. Wenn Sie sich darüber Sorgen machen, ist der einzige tragbare Wasserreiniger, der PFAS nachweislich reduziert, der LifeSaver Graphene:Ultra Jerrycan.

Die Graphen-Technologie des LifeSaver, die im letzten Sommer auf den Markt kam, entfernt PFAS aus bis zu 1.000 Litern Wasser (je nach Verschmutzungsgrad) - das entspricht einem sechsmonatigen Trinkwasservorrat für zwei Personen. Sie reduziert auch einige der anderen chemischen Schadstoffe, die in wildem Wasser zu finden sind, darunter Schwermetalle und Pharmazeutika. Das ausfallsichere mikrobiologische Filterelement entfernt 99,99 % der Bakterien, Parasiten und Zysten aus bis zu 20.000 Litern.

Die Technologie ist nicht billig. Ein Graphene:Ultra Jerrycan kostet derzeit £380, aber der Preis wurde kürzlich vom Einführungspreis von £400 gesenkt. Wenn Sie bereits einen LifeSaver Kanister besitzen, können Sie ihn mit einer Graphene:Ultra Ersatzkartusche für £200 aufrüsten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was PFAS sind und welche Risiken sie für den Menschen darstellen, schauen Sie sich unseren Blog an: Sollte ich mir Sorgen über PFAS im Wasser machen?

Globale PFAS-Pläne

Nicht nur die britische Regierung nimmt dieses Problem ernst. Auch andere Länder suchen nach Möglichkeiten.

PFAS-Plan der Europäischen Kommission
PFAS-Plan der australischen Regierung
PFAS-Fahrplan der US-Umweltschutzbehörde (EPA)